Home    Startseite (deutsch)    Aktuelles    [ Der lächelnde Christus ]

logo
EVBK.e.V.
EUROPÄISCHE VEREINIGUNG BILDENDER KÜNSTLER AUS EIFEL UND ARDENNEN
 

Der lächelnde Christus

Ein neuer Auftrag für die Künstler.

Bellenger: Der lächelnde Christus

Bellenger, Marie Madeleine

 

Der lächelnde Christus

von Asmus Carstensen

  Als Symbol für den Schöpfergott und Erlöser wurde unter seinen Anhängern, den Christen, schließlich das "Bild vom Kreuz" gewählt, an das der sterbende Jesus geschlagen ist.

  Die Wunden und die schmerzhaften Züge erinnern daran, was diesem Sohn Gottes von seinen Menschen angetan wurde...

  Seit meinem 12. Lebensjahr verfolgt mich diese grausame Darstellung und ich werde täglich durch Bilder im Fernsehen daran erinnert, dass sich an dieser Tatsache nichts geändert hat.

  Dass erst durch die Erduldung dieses Martertodes das Erlösungswerk vollbracht wurde und damit die Schuld aller Menschen aufgehoben wurde, kommt nicht zur Darstellung.

  In einer Meditation wurde ich plötzlich in gleißendes Licht getaucht und eine Stimme sagte: "Asmus, schaff ein neues Kreuz und einen lächelnden Jesus"

  Das Lächeln, das die Schuld der Menschen getilgt hat und unser Herz frei und berührbar macht.

  Ich frage mich, warum gibt es keine Darstellung des Gekreuzigten, die ihn lächelnd zeigt? Und das Ergebnis meiner Suche: Bereits in der Frühzeit der Christenheit war die Darstellung eines lächelnden Christus offenbar weit verbreitet. Doch dann wurde sie plötzlich mit aller Macht unterbunden.

  Es gibt nur wenige Zeugnisse und Darstellungen, die belegen, dass es auch ein ganz anderes Symbol für den Christengott gegeben hat. Das Lächeln wird hier als ein deutliches Zeichen aus dem Himmel verstanden. (Während die Darstellung des qualvoll Gekreuzigten ein Merkmal dieser Welt ist.)

  Und noch etwas wurde mir dabei bewusst: Immer waren es die Künstler, die diese Symbole geschaffen haben, meist im Auftrag. Und sie wurden gut für ihre Arbeit entlohnt, wie man weiß.

  Künstler haben alsostets dazu beigetragen, wie andere Menschen sich den Erlöser vorstellen sollen. Und sie tragen dafür die volle Verantwortung.

  Als sie versuchten, einen anderen, lächelnden Christus darzustellen, wurden sie daran gehindert.

  Jetzt ist es an der Zeit, einen Versuch zu wagen. Ich fordere die Künstler unseren neuen Zeit auf,: Schafft uns einen lächelnden Christus.

  Versucht es nochmal. Und lasst euch nicht wieder bevormunden. Folgt eurem Herzen und stillt endlich unseren Hunger nach einem erlösenden Ausdruck.

 

Asmus Carstensen

 

Nachbemerkung:

Ich selbst bin kein darstellender Künstler. Ich halte aber die Europäische Vereinigung Bildender Künstler für ein ideales Forum, vor dem ich mein Anliegen vortragen kann.

Aus diesem Grunde habe ich die Künstlerin Marie Madeleine Bellenger gebeten, meiner Idee einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Damit ist ein erster Schritt getan und der Anfang gemacht.

Bitte beteiligen auch Sie sich an dieser Aktion durch Ihre Darstellung des lächelnden Christus.

Ich verbürge mich dafür, dass alle Bildwerke bekannt gemacht werden. (Ausstellung, Internet, Veröffentlichung)

Aachen, April 2002

"Lächelnder Christus"

Kunstausstellung in D-52156 Monschau / Eifel, Aukloster

vom 12. bis 27. April 2003

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 14.00 - 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag 11.00 - 17.00 Uhr

Einem Aufruf des Initiators Asmus Carstensen, einen lächelnden Christus zu schaffen, der durch seinen Kreuzestod die Erlösung symbolisiert, folgte die Künstlerin Marie Madeleine Bellenger und schuf das erste Werk.

Dieses Bild wurde im Sommer 2002 auf der Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler für Eifel und Ardennen (EVBK) in Prüm gezeigt.

Daraufhin schlossen sich weitere 49 Künstler der Aktion an und bearbeiteten das Thema auf ihre individuelle Art und Weise.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die erste Ausstellung wurde schon früh die Städtische Galerie Aukloster in Monschau ins Auge gefasst, und die Stadt Monschau konnte zur Mitarbeit gewonnen werden.

Dreimal trafen sich die Künstler in Monschau und tauschten Ihre Erfahrungen aus.

Hierbei wurde auch die Idee geboren, die Ausstellung nach ihrer Premiere in Monschau auf Wallfahrt zu schicken, in der Absicht, sie an jenen Orten zu zeigen, an denen die Menschen intensiv nach Erlösung suchen.

Mit Hilfe der Stadt Monschau und Herrn Diakon Friedhelm Grewe aus Simmerath wird die Ausstellung folgenden Wallfahrtweg nehmen: Spanien, Frankreich und Italien.

Zunächst geht es auf dem Jakobsweg nach Santiago di Compostella. Im Anschluss daran wird die Ausstellung den Weg nach Les Arc en Provence in das Kloster der seligen Roseline nehmen. Danach werden die Werke im Kloster Santa Maria degli Angeli in Assisi gezeigt. Zum Abschluss folgt die Ausstellung einer Einladung nach Rom und wird dort für einige Wochen im Vatikan zu sehen sein.

Insgesamt wird die Ausstellung zwei Jahre unterwegs sein. Nach ihrer Rückkehr nach Monschau werden die Werke noch an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt. Diverse Anfragen verschiedener Städte liegen bereits vor.

Die Stadt Monschau veranstaltet diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen, um in Zeiten geistigen Stillstandes und sozialer Unsicherheit, Angst vor der Zukunft und dem Bedürfnis nach Hilfe ein deutliches Zeichen zu setzen.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 12. April 2003 um 17.00 in der Städtischen Galerie Aukloster eröffnet.

Am Ostersonntag findet um 17.00 Uhr in der Aukriche ein Kirchenkonzert anlässlich dieser Ausstellung statt. Die renommierte und auch in Monschau bekannte Sopranistin Andrea Hörkens wird begleitet von Professor Johannes Geffert ( Kunsthochschule Köln ), einem der bekanntesten Orgelinterpreten unseres Landes. Zur Aufführung kommen Werke von Bach, Händel und Schubert.

Zu beiden Veranstaltungen sowie zur Besichtigung der Ausstellung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

In einem farbigen Faltblatt werden die einzelnen Werke der Künstler präsentiert. Von den Künstlern verfasste Texte zu den eigenen Arbeiten sind in einem Kommentar zusammengestellt.