Geschichte

Prof. Hanns Altmeier (1957-1979)

1956 drängte der Eifelverein darauf, anlässlich des Treffens der Europäischen Vereinigung Eifel-Ardennen (EVEA) in Prüm auch eine Kunstausstellung zu präsentieren. Dieses Vorhaben wurde nur 11 Jahre nach dem 2. Weltkrieg zur Geburtsstunde der EVBK.

Die Wahl fiel auf Prüm, da in dieser Stadt die europäische Idee sehr gut erfahrbar ist. Hier befindet sich das Grabmal von Kaiser Lothar I., ein Enkel Karls des Großen, Vater Europas. Ihm fühlten sich die Vertreter der vier Gründungsländer Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg besonders verbunden.

 


Dr. Josef Ruland (1980-1991)

Das ehemalige Benediktinerkloster Prüm, heute ein Gymnasium, erwies sich über 50 Jahre bis dato als idealer Ausstellungsort für Werke europäischer Künstler. Dem renommierten Maler und 1. Präsidenten der EVBK (1957-1979), Prof. Hanns Altmeier, gelang es, die Vereinigung trotz damaliger Zollschwierigkeiten grenzübergreifend bekannt zu machen und eine zukunftsorientierte hohe künstlerische Qualität zu etablieren. 1959 verlieh die Stadt Prüm erstmalig den Kaiser-Lothar-Preis. 1980 übernahm der Historiker Dr. Josef Ruland die Präsidentschaft.

 

 


Prof. Dr. D. Alexander Boeminghaus (1991-2011)

1991 beginnt mit Prof. Dr. D. Alexander Boeminghaus, Hochschullehrer, Architekt und Künstler, als Präsident eine neue Ära.

1993 stellt die Sparkasse Bitburg-Prüm einen Förderpreis für herausragende junge Künstler zur Verfügung. Der neugestaltete Katalog entwickelt sich zu einem begehrten bibliophilen Objekt. Wanderausstellungen und Sonderaktionen werden nach Themen konzipiert. In zahlreichen Städten des Eifel-Ardennen-Raumes lernt man die EVBK und ihre Künstler kennen.

 

 


Prof. Marie-Luise Niewodniczanska (seit 2011)

Nach fast zwanzig Jahren übergibt Prof. D. Alexander Boeminghaus 2011 die Präsidentschaft an Marie-Luise Niewodniczanska, Architektin BDA, emeritierte Honorarprofessorin der FH Trier. Ihr Stellvertreter ist der luxemburgische Berufsfotograf Gery Oth.