Künstler Special: Ulrike von Quast

Schulweg 2
D – 56858 Peterswald

Mobil: 00 49 17 14 95 55 16
E-Mail: mail@ulrike-von-quast.de
Internet: www.ulrike-von-quast.de


Werke (Auswahl)


Vita

  • 1954 in München geboren
  • Lehramt
  • Auszeichnung 2012 Gildepreis, Künstlergilde Ulm
  • Mitglied im BBK
  • seit 2016 Wohnort und Atelier in Rheinland-Pfalz

bevorzugte künstlerische Tätigkeitsbereiche

  • plastische Arbeiten: Keramik, Wachs, teils auch Porzellan, Papier
  • Grafik: Zeichnung, Radierung, Lithografie, non-toxic-printing (Intagliotypie, Transferlithografie), Fotografie

Öffentliche Ankäufe

  • Regierungspräsidium Tübingen
  • Sammlung der Sparkasse Ulm
  • Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Ausstellungen (Auswahl)

2019

  • druckFest, BBK RLP Mainz zum Tag der Druckkunst (K online)
  • Die Welt, die ich nicht sah, KuFo Eifel, Schleiden-Gemünd
  • Sommernachtsraum Gillenbeuren/Eifel (G)
  • Neue Mitglieder im KM570, Künstlerhaus Metternich, Koblenz
  • Kunst im Steinbruch (G)
  • Offene Ateliers RLP

2018

  • EVBK Jahresausstellung Prüm (K)
  • Findungen und Formate IV , SWR Studio Trier
  • Beaufort Festival
  • anders-70jahre-70künster-70ateliers- BBK-RLP , Mainz und Berlin
  • Stadt-Land-Fluss, KM570,Künstlerhaus Metternich, Koblenz
  • Sommernachtsraum Gillenbeuren/Eifel (G)
  • Winterfest KM570, Koblenz
  • Offene Ateliers RLP

Ausstellungen im süddeutschen Raum bis 2016 / Auswahl

  • Große Schwäbische Kunstausstellung, Schätzlerpalais Augsburg
  • Von der Ordnung der Dinge, Künstlergilde Ulm e.V. (E)
  • Parallel, Kunstforum, BBK Düsseldorf
  • Werkblock Druck, BBK Schwaben Süd, Kunsthalle Kempten
  • 20. Triennale Ulmer Kunst, Ulmer Museum (K)
  • Eigenleben, Kunstetage K55, KB Heilbronn (E)
  • 12 plus drei, BBK Niederbayern, Passau
  • Innenansichten, Produzentengalerie Passau (E)

Mehrfache Beteiligungen

  • Schwäbische Skulptura Kartause Buxheim
  • Schwäbische Grafikausstellung Senden
  • Ostallgäuer Kunstausstellung Marktoberdorf (K)
  • Aichacher Kunstpreis
  • Schwäbische Künstler in Irsee
  • Druckgrafikausstellungen Künstlergilde Ulm und Kulturmodell BBK Passau


Zu meiner Arbeit

In meiner Arbeit lote ich Bedingtheiten des menschlichen Lebens aus – was trägt uns in unserem Menschsein, was trägt unser Dasein und gibt diesem Beständigkeit, wie können wir uns darin verorten und sind doch konfrontiert mit der Eigengesetzlichkeit der uns umgebenden Welt, die wir nicht immer begreifen und auch nicht begreifen müssen.

Die Darstellung der menschliche Figur bewegt sich zwischen figürlicher Darstellung und Abstrahierung. Nicht das Abbild interessiert mich, ebenso nicht Geschlechterrollen, sondern Befindlichkeiten, die Vielschichtigkeit der Schicksale, Geschichten, Erfahrungen, die den Menschen prägen und die sich im Außen manifestieren in Haltung und Bewegung.

Meine bevorzugten plastischen Arbeitsmaterialien sind Ton und Wachs, vereinzelt ergänzt durch Papier, Porzellan u.a. Farblich ist mit Schwarz, Weiß und Wachsbeige die Reduktion vorherrschend, sodass sich diese mit figurativen Formulierungen verbinden.

Die Arbeiten auf Papier sind eigenständig, andererseits sind sie auch dienstleistend und flankieren die plastischen Arbeiten. Sie sind alles in einem – Experiment, Entwurf, Orientierung, Bestätigung, und auch vollkommen eigenbestimmt. In der grafischen Arbeit finde ich die Möglichkeit, der Vielschichtigkeit von äußerlich Sichtbarem und inneren Vorgängen technisch eine zusätzliche Sprache zu geben – Bewegung, Veränderbarkeit, Wandelbarkeit, Doppeldeutigkeit, … in teils gestischer Arbeitsweise oder durch schichtweises Anlegen eines Bildes auszudrücken und trotzdem zu versuchen, dies mit reduzierten Bildzeichen zu erreichen.

Ein weiterer Teil meiner künstlerischen Arbeit sind die Drucktechniken des Tiefdruck und der Lithografie bevorzugt mit ungiftigen Materialien als sog. nontoxicprinting / Intaglotypie und Papier-oder Polyesterplattenlithografie.

aus: Pit Degendorfer, Künstler, Einführungsrede zu “Hüllen”: “Die Kunst von U. v. Q. ist von einer großen Vielfalt geprägt. Die Plastik bildet in ihrer Arbeit sicherlich den Schwerpunkt. Hier gibt es Strenge, Konzentration und Beharrlichkeit. Ziemlich gegensätzlich, wenn auch nicht fremd und unerwartet wirken dagegen die Zeichnungen und Bilder, die ihrerseits für Spontaneität, Bewegung und Erfinderfreude sprechen. Diese Polarität ist bei näherer Betrachtung durchgehend und ich denke auch die Grundlage des künstlerischen Denkens von U.v.Q., dass nämlich Einsichten und Überlegungen zu Fragen der Existenz in der Kunst zu Zeichen oder Bildern werden können.” – “Die Form- und Ideenfindung basiert auf einer ausgesprochen sensibilisierten Wahrnehmung, die Künstlerin nähert sich dem Sichtbaren oder Vorgestelltem empfindsam und entscheidet sich für die passenden bildnerischen Schritte in Technik und Komposition.”